Kategorie Archiv: Garten

Auf Ebene No. 5 …

Im Garten, auf Ebene  No. 5, stehen jetzt drei Obstbäume:

  • Susina – eine gelbe süße Mirabelle
  • Albicocco – Aprikose
  • Ciliegio – ein Kirschbaum

Franz hat aus dem Baumarkt diverse Rosenstöcke gerettet für 1.99 € / Stück!
Mal sehen, ob es ausreichend Regen gibt, wir können ja nicht gießen. Wie heißen sie noch gleich? Tom Tom, Dame de Coeur, Gloria Dei und die rosa Kletterrose Parade.

Im März blühen auf unserem Grundstück: Krokusse, Narzissen, Ringelblumen, Traubenhyazinthen, Duftveilchen,  Primel, Lungenkraut, Gänseblümchen.

Bilder folgen.

Gartenupdate

Die große Überraschung war unser Feigenbaum. Wir kamen Ende Juli für drei Wochen nach Ligurien und konnten doch tatsächlich fast jeden Morgen 2-3 reife Feigen zum Frühstück ernten! Damit habe ich wirklich noch nicht gerechnet, schließlich wurde das Bäumchen erst vor zwei Jahren gepflanzt.

Zwei Sträucher haben wir gepflanzt: die rosablühende Lagerstroemia und einen Pfeifenputzerstrauch (Callistemon). Die Lagerstroemia ist uns dieses Jahr zum ersten Mal so richtig aufgefallen, weil sie trotz Hitze und Trockenheit den ganzen Sommer über in vielen Gärten unermüdlich blühte (wie Oleander ja auch).

Wir haben außerdem einige kleine Stauden gepflanzt: Fetthenne, Nelken, Perlkörbchen, Steinwurz, Eselsohr … Nächstes Jahr werden wir sehen, ob und wie sie sich entwickeln.

Auch haben wir ca. 100 Frühlings-Blumenzwiebeln gesteckt.

Unsere erste Rose, Gloire de Dijon, 2015 im Herbst gepflanzt, hat ihre Blüten erstmals diesen Mai, leider während unserer Abwesenheit, geöffnet. Nun, zwei Jahre später, sieht es so aus, als ob sie sich an den Standort gewöhnt. Ihre Blätter wirken kräftiger und gesünder. Deshalb beschließen wir, ihr noch eine Chance zu geben ;).

Trotzdem setzen wir an die beiden Stützpfeiler als Kletterpflanzen jeweils das duftende japanische Geißblatt, das laut Rühlemann’s volle Sonne verträgt, herrlich duftet und sogar zweimal im Jahr blüht.

An einem Sonntagnachmittag endlich suchen wir im Wald weiter oben am Berg nach einem kleinen Erdbeerbaum (Arbutus). Wir fahren zuerst mit dem Auto ein Stück bergan, dann geht’s per Fuß weiter. Hoch und höher, bis wir schließlich auf dem Kamm ankommen. Dort oben werden wir fündig was generell Erbeerbäume betrifft, nur leider können wir, so sehr wir uns auch umschauen, keine Sämlinge oder junge Pflanzen entdecken … Aber schließlich kommen wir an eine Stelle, an der es abgesägte Stümpfe dieser wunderbaren Bäume gibt – und sie treiben! Wir möchten es versuchen und graben so einen Wurzelstock aus um ihn in unseren Garten umzusiedeln. Hoffentlich klappt die Aktion.

Gartenbewohner

Es fehlt noch die Eidechse, die einfach zu schnell für meinen Fotoapparat ist ;), außerdem haben wir schon Kröten gesehen und auch eine (ungefährliche) Schlange. Im Juni gibt es überall blinkende Glühwürmchen und nachts kommen bisweilen die Wildschweine bis an den Bach. Das kleine Siebenschläferchen übrigens musste im strömenden Regen vom Dach gerettet werden. Die sehr nützlichen französischen Feldwespen verteidigen sich nur bei Störung gegen den Menschen, ansonsten sind sie sehr friedlich.

Das Sonnenvögelchen flog, zwanzig Minuten nachdem die Fenster im Neubau eingesetzt waren, vor die Scheibe und legte erstmal ganz benommen zwei Brombeerhäufchen auf den Terrassenboden. Es wird wohl irgendwo aus einem Käfig in die Freiheit geflüchtet sein, denn – so die Auskunft der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft – der Sonnenvogel („chinesische Nachtigall“) ist in dieser Gegend nicht heimisch.

Und Schmetterlinge gibt es! Solch große Schmetterlinge habe ich in Deutschland noch nie gesehen, sie flattern wie Blätter im Wind.

 

Gartennews

Es gibt zur Zeit nur Gartennews, denn im Haus ist nicht viel passiert im vergangenen Jahr.

Im Oktober hat sich im Garten noch einiges getan: Ein kleines Beet vor dem Haus wurde angelegt mit der dunkelroten Aster „Jenny“, die farblich sehr schön mit Prachtkerze und dem Präriegras „Cairo“ harmoniert. Dazwischen sitzen noch Zwiebeln fürs Frühjahr und an der Kante Kaskadenthymian.

In der Staudengärtnerei Jantzen war Herbstfest und ich konnte nicht widerstehen: Purpurskabiose, Rudbeckia, die weidenblättrige Sonnenblume passen so gut zusammen, dazwischen noch mehr Astern. Das Beet, das die Terrasse einrahmt (irgendwann in naher Zukunft), wurde um einige Quadratmeter erweitert um die Schönheiten aufzunehmen.

Skabiose, Verbene, Staudensonnenblume

Skabiose, Verbene, Staudensonnenblume

Nur mit Tricksen sehen die Fotos gut aus. In Wirklichkeit stehen die Blümlein noch sehr weit auseinander, weil sie ja viel Platz brauchen, wenn sie einmal groß sind. Das Schöne ist, dass ein Teil der ausgesäten Kräuter auch gut aufgegangen ist. Da wäre z. B. der Schopfsalbei, den ich leider vergessen habe zu fotografieren. Die Verbene ist übrigens von selbst gekommen. Vielleicht sät sich ja noch mehr aus …

Griechische Myrte mit Regen- Sonnenschutz an den Wurzeln

Griechische Myrte mit Regen- Sonnenschutz an den Wurzeln

Das ist also meine geliebte griechische Myrte, die so wunderschön blüht. Hoffentlich schafft sie es über den Winter! Diese Methode, flache Steine so auszulegen, dass auch bei wenig Regen das Wasser direkt an die Wurzeln kommt und andererseits die Erde nicht austrocknet oder starker Niederschlag die Erde nicht wegschwemmt, hat sich bestens bewährt.

der neu gestaltete Garten

der neu gestaltete Garten

Gewürztagetes und Fruchtgummipflanze

Sind die nicht wunderhübsch? Gewürztagetes und Fruchtgummipflanze – beide haben wir in Saatschalen im Frühjahr ausgesät (der Samen war von Rühlemanns). Im Mai dann als ziemlich kleine Pflänzlein mitgenommen und versuchsweise in das neu angelegte Beet gesetzt. Die Erde trocken, mager und steinig … aber dank funktionierender Bewässerung sind aus den dünnen zarten Stängelchen richtige kräftige Pflanzen geworden, die unermüdlich blühen und bei Berührung soooo lecker duften nach Mandarine und Fruchtgummi. Die können übrigens auch in der Küche verwendet werden!

Kapuzinerkresse neben Gewürztagetes

Kapuzinerkresse neben Gewürztagetes

Fruchtgummipflanze

Fruchtgummipflanze

Feigenbaum am Weg

Dieser kleine Feigenbaum hat sich unbemerkt auf den Weg gesetzt. Plötzlich war er da, schön und grün. Das Bild links ist im August aufgenommen, das rechte im Oktober. Wie man an dem Baueisen erkennen kann, ist er also in nur zwei Monaten um das doppelte gewachsen. Der will da wachsen, ich finde, er soll bleiben.

kleiner Feigenbaum

kleiner Feigenbaum

Impressionen im Mai 2016

Ein Traum in Rosa – Judasbaum

Wir haben einen Judasbaum an die Terrasse gepflanzt.  Es war nicht so einfach, einen zu bekommen. In Pistoia, wo es kilometerweit nichts anderes als Baumschulen gibt, hat Franz ein junges Bäumchen gefunden.

Der ganze Baum erstrahlt im Frühjahr in einem wunderbaren Farbenmeer. Dass die Blütenbüschel nicht nur an der Krone, sondern auch direkt am Stamm sitzen, ist in Europa eine botanische Besonderheit. Jetzt hoffen wir, dass er mit seinen herzförmigen hellgrünen Blättern einen schönen Sonnenschirm bildet. Im Herbst färben sich die Blätter gelb.

Der Legende nach soll sich Judas an so einem Baum erhängt haben, welcher daraufhin vor Scham errötet ist. Vermutlich aber bedeutet der Name dieses am Mittelmeer heimischen Baumes soviel wie „Baum aus Judäa“.

Judasbaum

Judasbaum (cercis siliquastrum), frisch gepflanzt

März 2016

Juhu, wir haben die ersten Kumquats geerntet. Im letzten Oktober wurde das Bäumchen erst gepflanzt, die kleinen Früchte sind über die Wintermonate gereift und wurden letzte Woche gepflückt. Sie schmecken wie aus dem Laden 😉

Wir wollten unbedingt eine Zitrusart im Garten unseres Ferienhauses haben und haben uns für Kumquat entschieden, da sie etwas Frost vertragen und auch noch abseits der ligurischen Küste gedeihen.

Kumquat aus dem eigenen Garten

Kumquat aus dem eigenen Garten